Sie wollen wieder gut bezahlte und sichere Arbeitsplätze für sich, für Ihre Kinder?
Sie wollen für Ihre hohen Beiträge wieder eine sichere Altersversorgung und eine gute Krankenversorgung ohne ständig steigende Zusatzzahlungen?
Sie wollen, dass Ihr Land wieder mehr für Sie, für seine Bürger tut und nicht auf Ihre Kosten irrsinnig hohe Milliarden-Beträge an Banken- und Finanzprofiteure verpulvert?
Dann sollten Sie wählen,
aber nicht CDU FDP Grüne und SPD, die Hauptakteure dieser gescheiterten Politik.
Es ist wichtig, zu erkennen:
Wählen ist unsere einzige Möglichkeit wirklich etwas zu ändern.
Es gibt keinen anderen Weg:
Die etablierten Politiker leben in ihrer eigenen Welt, ignorieren Proteste,
Kritik und Umfragen, bügeln Petitionen ab und machen weiter wie bisher.
Wer nicht wählt oder ungültig wählt vergibt nicht nur seine einzige Möglichkeit
etwas zu verändern, Parteien abzustrafen!
Nicht wählen oder ungültig wählen unterstützt mit Sicherheit CDUCSUFDPGRÜNESPD
mit ihren vielen Stammwählern.
Politiker lügen. Unterstes Boulevard-Niveau und trotzdem stimmt es:
Ja, und besonders im Wahlkampf wird gelogen.
Deswegen müssen wir aber erst recht wählen.
Die Konsequenz ist nicht, dass man gar keine Partei wählen kann.
Die Konsequenz muss sein nach eigenen Kriterien zu wählen:
Wem kann ich glauben? Welche Partei vertritt am Besten meine Interessen?
Welche andere Partei kann Regierungspartei sein?
Damit haben viele Wähler ein Problem. Aber ist diese Frage überhaupt relevant?
Spielt es derzeit eine Rolle, welche andere Partei eine neue Regierung bilden könnte?
Wir brauchen einen Politikwechsel!
Nicht unbedingt einen Regierungswechsel, aber einen Wechsel hin zu einer sozialen Politik sicherer Arbeitsplätze, verlässlicher sozialer Absicherung und gerechter Steuerbelastung.
Weg von der einseitigen Bevorzugung der Wirtschaft und ihrer tonangebenden Großkonzerne.
Weg von der Vermögensverteilung von unten nach oben a la FDP und CDU.
Es ist derzeit unrealistisch anzunehmen, das eine andere Partei als CDU oder SPD die nächste Regierung(skoalition) bilden kann. Es geht darum, dass die bisherige Politik nicht so fortgesetzt wird:
Durch eine sozial orientierte starke Oppositionskraft im Parlament.
Oder durch Mitwirkung anderer Parteien in einer Regierungskoalition von CDU oder SPD.
Mit Parteien, für die Vollzeitarbeitsplätze mit guten Löhnen für gute Arbeit,
für die sichere Renten und eine solide Krankenversorgung keine "Sozialromantik" sind.
Die wirklich eine sozial ausgewogene Politik vertreten.
Wir haben die Wahl
Entscheidend ist die Wahl entsprechender anderer Parteien und der damit verbundene Stimmen- und Sitzverlust der unsozialen Hauptakteure CDU und SPD und ihrer bisherigen Mittäter FDP und Grüne.
Wo finden wir unsere Interessen wieder? Von welcher Partei werden sie vertreten?
Immer mehr Menschen erscheint als Protestpartei Die Linke am wirkungsvollsten. Aber auch jede andere Partei, die als Protestpartei geeignet erscheint, erfüllt den Zweck. Nur so verlieren CDU SPD Grüne und FDP Parlamentssitze für ihre unsoziale Politik. Wer nicht oder ungültig wählt, macht sich selbst unwirksam und stärkt CDU und SPD mit ihren vielen Stammwählern.
Nur mit Protestwahl kann die unsoziale Politik gestoppt werden.
Politik ohne Alternativen? Eine kleine Gedächtnisstütze ...
Wegen der "Agenda 2010" hatten die SPD bereits 2003 rund 43.000 (6,2 %) Frauen und Männer in den ersten elf Monaten verlassen. Ob Fehlentscheidungen oder Unterlassung notwendiger volkswirtschaftlicher Regelungseingriffe, die Politik von CDU/CSU und SPD in den Jahren zuvor und danach erschütterte ebenso massiv das Vertrauen der Bürger und Bürgerinnen.
Korruptionsaffären, besonders der CDU (Kohl und Koch), deren gerichtliche Aufarbeitung sich zum Teil bis heute hinzieht, deckten Geldflüsse über hunderte Millionen von der Wirtschaft an die Regierungsparteien auf.
Dem stetigen Anstieg der Massenarbeitslosigkeit begegnen SPD und CDU/CSU mit Parolen wie "Arbeit, Arbeit, Arbeit" oder "Sozial ist, was Arbeit schafft". Reduzierung der Arbeitslosenzahlen durch Frühverrentungen, Schulungskurse, Hartz 4-Empfänger, 1 Euro-Jobber oder Ich-AGs weisen statistisch Erfolge aus, lösen die Probleme aber ebenso wenig wie Arbeitszeitverlängerung, Förderung und Ausweitung des Niedriglohnbereiches, Verhinderung von Mindestlohnregelungen oder Abbau des Kündigungsschutzes. Fehlende Ausbildungsplätze bedingen hohe Jugendarbeitslosigkeit und führen gehäuft zum Fachkräftemangel. Von CDU/CSU- wie von SPD-Regierungen werden bis heute Arbeitsplatzverlagerungen in das Ausland steuerlich gefördert. Niedrigst bezahlte Praktikumsplätze für Jungakademiker und andererseits Forderungen nach ausländischen Arbeitskräften sind Alltag einer aus dem Ruder laufenden Wirtschaftsweise.
Unsere sozialen Sicherungssysteme, Kranken-, Renten, Arbeitslosenversicherung basieren auf Einnahmen bei Vollbeschäftigung. Die hohe anhaltende Massenarbeitslosigkeit erfordert neue nachhaltige Ansätze. Eine Reform folgt der nächsten, weil nachhaltige Elemente fehlen. Alle bisherigen Reformen zielen auf Leistungskürzungen. Trotz hoher Rentenbeiträge und zusätzlicher privater Alterssicherung droht vielen Versicherten künftig eine Rente auf Sozialhilfe-Niveau. Statt paritätischer Finanzierung und trotz hoher Pflichtbeiträge sind immer mehr Leistungen von den Krankenversicherten selbst zu finanzieren.
Mit Staunen registrieren wir, wie unsere Politiker unter der CDU/CSU-SPD- Koalition sich mit einem Blitzgesetz innerhalb einer Woche eine fast 10 prozentige Diätenerhöhung gönnen...
Alternativen zu ihrer Politik gäbe es nicht, behaupten die Regierungsparteien. Genau das Gegenteil ist richtig...




